Kunstsommer im Bischofshaus: Kunst aus mehr als 3.000 Jahren trifft auf historische Architektur, Festspiel-Flair und einen außergewöhnlichen Schauplatz mitten in Salzburg
Die ART&ANTIQUE Salzburg schlägt im Sommer 2026 an einem besonderen Ort ihre Zelte auf: Von 15. bis 23. August gastiert die traditionsreiche Kunst- und Antiquitätenmesse erstmals im Bischofshaus der Erzdiözese Salzburg am Kapitelplatz. Renommierte Galerien und Kunsthändler präsentieren dort Werke aus mehr als 3.000 Jahren Kunstgeschichte – von der Antike über österreichische Moderne bis zu Pop Art, zeitgenössischer Kunst und Goldschmiedekunst.
Der temporäre Standort liegt mitten im Herzen der Salzburger Altstadt und nur wenige Schritte von Dom, Residenz und den Spielstätten der Salzburger Festspiele entfernt. Historische Räume und der Bischofsgarten schaffen dabei einen außergewöhnlichen Rahmen für die Kunst und verbinden Messebesuch und Festspielsommer auf besondere Weise.
Von Osiris über Alfons Walde bis Andy Warhol
Die Bandbreite der ART&ANTIQUE reicht über Jahrtausende. Christoph Bacher Archäologie Ancient Art präsentiert unter anderem eine Kalksteinfigur des Osiris aus dem Neuen Reich (1550–1070 v. Chr.).
Einen ganz anderen Blick auf den Salzburger Sommer eröffnet Kunsthandel Freller: Ein eigener Alfons-Walde-Raum bringt unter dem Motto „Winter im Sommer“ verschneite Tiroler Berglandschaften mitten in die Festspielzeit.
Österreichische Moderne und Skulptur sind ebenso vertreten wie historische Kunstobjekte und internationale Pop Art. Runge Kunsthandel präsentiert bedeutende Positionen österreichischer Bildhauerei, bei LILLY’S ART sind außergewöhnliche historische Objekte zu entdecken und das Kunsthaus Wiesinger bringt mit Andy Warhols „Turtle“ eine Ikone der Pop Art nach Salzburg.
Mit AgnesMaria Steinmetzer Goldschmiedekunst ergänzt zeitgenössische Schmuckkunst das Spektrum der Messe.
Waris Dirie: Kunst trifft Engagement
Eine besondere Position innerhalb der Sommerausgabe nimmt Waris Dirie ein. Die international bekannte Autorin und Menschenrechtsaktivistin zeigt bei der ART&ANTIQUE eine weniger bekannte Seite ihres Schaffens: ihre Arbeit als bildende Künstlerin.
Die Schütz Art Society präsentiert ihre großformatigen Acrylbilder, in denen Erinnerungen an ihre afrikanische Heimat auf eine expressive, farbintensive Bildsprache treffen. Kunst und gesellschaftliches Engagement sind dabei eng miteinander verbunden: Der Erlös aus dem Verkauf ihrer Arbeiten unterstützt Bildungsprojekte der von ihr gegründeten Desert Flower Foundation.
Der Bischofsgarten wird zum Kunstraum
Nicht nur die Innenräume prägen die Sommerausgabe. Auch der sonst nicht öffentlich zugängliche Bischofsgarten wird Teil des Messeerlebnisses. Skulpturen zwischen historischen Mauern und Grün erweitern die Ausstellung in den Außenraum und schaffen zugleich eine Ruheoase mitten im sommerlichen Treiben der Salzburger Altstadt.
Gerade diese Verbindung von Kunst und Ort prägt den Charakter der ART&ANTIQUE 2026. Das Bischofshaus ist Amtsgebäude des Salzburger Erzbischofs und damit – anders als ein klassischer Museums- oder Messestandort – ein lebendiger, genutzter Ort.
Für Erzbischof Franz Lackner OFM eröffnet diese Verbindung auch eine besondere Perspektive auf die Kunst: „Olivier Messiaen sagte, die Musik trage zu Gott aus Mangel an Wahrheit. So möchte ich es auch mit der Kunst halten, die nicht nur abbildet, sondern zugleich zur Reflexion anregt und über das Irdische hinauszuweisen vermag. Die Kirche begleitet den Menschen nun seit Jahrhunderten durch verschiedenste Phasen, Lebensumstände und somit auch Kunstepochen. Bisher war diese Messe in der Alten Residenz der früheren Fürsterzbischöfe angesiedelt, die längst ein Kultur- und Museumsstandort ist. Nun wird sie im Bischofshaus mit dem Element des gelebten und lebendigen Glaubens neu vereint“, so Erzbischof Franz Lackner OFM.
Kunst, Schmuck und Begegnung
Begleitende Veranstaltungen machen das Bischofshaus während der Messetage auch zum Ort für Austausch und Begegnung. Beim „LUST.WANDELN im erzbischöflichen Garten“ stehen Schmuck und ein Talk mit Schmuckexpertin Mag. Eva Pintar-Lebruner über signierte Schmuckstücke von Häusern wie Van Cleef & Arpels, Cartier und Boucheron im Mittelpunkt.
Kunst und Weinkultur treffen bei Kunsthandel Freller an der „Beni Altmüller-Bar“ aufeinander. Mit ART&ANTIQUE Salzburg × NXG ist auch die Next Generation der Freunde der Salzburger Festspiele mit einem Private Viewing Teil des Programms.
So verbindet die ART&ANTIQUE Salzburg in diesem Festspielsommer Kunst aus mehr als drei Jahrtausenden mit historischer Architektur, zeitgenössischen Positionen und persönlichen Begegnungen an einem außergewöhnlichen Ort.
ART&ANTIQUE Salzburg
15. bis 23. August 2026
Bischofshaus der Erzdiözese Salzburg
Kapitelplatz 2, 5020 Salzburg
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