Das Museum Liaunig bietet weit mehr als beeindruckende Architektur und Kunst – es ist ein lebendiger Ort der Begegnung und des kulturellen Dialogs in Südkärnten. Abseits urbaner Zentren gelegen, zieht es jedes Jahr vom Frühling bis in den Herbst Besucherinnen und Besucher aus aller Welt an.
Nach der Winterpause öffnet das Museum am 26. April 2026 wieder seine Türen und startet mit 7 Ausstellungen und einem inhaltlichen Schwerpunkt auf Skulptur, Plastik und Objekt in die neue Saison: Im Zentrum steht die Hauptausstellung „(K)ein Begriff. Skulpturales aus der Sammlung Liaunig“, in der sich Kuratorin Alexandra Schantl mit den Entwicklungen innerhalb der Skulptur seit 1945 auseinandersetzt.
Zwei wechselnde Sonderausstellungen ergänzen das Programm: In der ersten stellt das Künstlerpaar Elisabeth Trenkwalder (*1961)und Elmar Trenkwalder (*1959) bis 19. Juli monumentale Keramikskulpturen großformatigen Malereien gegenüber. Ab 1. August ist das umfangreiche künstlerische Schaffen des konkreten Künstlers Hellmut Bruch (*1936) in einer Retrospektive anlässlich seines 90. Geburtstags zu sehen.
Weitere Akzente setzen die Fotografien von Walter Schramm (*1941) im Grafiktrakt des Museums und die Arbeiten des Bildhauers Robert Tauber (*1936) im Skulpturendepot. Die Ausstellung wird am 21. Juni zum Klangraum: Karlheinz Essl (*1960) präsentiert seine Performance „Zu.Schreibung“.
Auch in den historischen Sammlungspräsentationen kommt es zu einem Wechsel: Nach Stationen in Deutschland und Spanien kehrt die afrikanische Sammlung „Das Gold der Akan“ zurück nach Neuhaus. Als Kontrastprogramm zur zeitgenössischen Kunst werden dekorierte Gläser von der Renaissance bis zum Biedermeier und seltene, noch nicht gezeigte Portraitminiaturen zu sehen sein.
Der Skulpturenpark, der bei schönem Wetter zum Spaziergang einlädt, wurde um Werke von Tony Cragg (*1949) und Bernhard Luginbühl (1929–2011) erweitert.



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